1.) Zigaretten
Die Zigarre ist ein sogenanntes Genussmittel und meist aufwendig in Handarbeit hergestellt. Sie besteht aus mehreren Tabakblättern und ist von wieder anderen Blättern umhüllt. Im Vergleich zu einer Zigarette werden bei einer Zigarre die Blätter als Ganzes geraucht und nicht als Feinschnitt. Eine Zigarre wird an einem Ende gekappt und an diesem auch entzündet, wobei an dem anderen Ende gezogen und damit der Rauch in die Mundhöhle aufgenommen wird. Bei guten Zigarren muss auch hier eine Öffnung vorgenommen werden. Genussraucher von Zigarren benötigen für diesen Akt des Rauchens eine ganze Weile, die sich über Stunden hinziehen kann. Eigentlich wird die Zigarre Cigarre geschrieben und auch dementsprechend ausgesprochen. Aber eingebürgert hat sich die bekanntere Variante mit Z. Das Wort cigarro stammt aus dem spanischen und bedeutet eigentlich sehr grob übersetzt lediglich Tabak oder Rauchen. Die Herstellungsarten und damit auch die Herstellungsformen sind sehr unterschiedlich und machen die Qualität und damit auch den Preis einer Zigarre aus. Informationen über die unterschiedlichen Preise kann man sich in einem guten Tabakladen oder aber auch im Internet einholen, wenn man beispielsweise Zigarren oder aber auch Zigaretten bestellen möchte. In Süddeutschland, sowie in der Schweiz oder aber auch in Österreich sind die Zigarren eher dicker, dafür aber auch kürzer und daher nennt man sie auch gern „Stumpen“.
Fachbegriffe bei der Herstellung einer Zigarre
Im Gegensatz zu Zigaretten bestellen im Internet, müssen die Zigarren dementsprechend gelagert werden. Oft werden hierfür die sogenannten Humidore verwendet, die die klimatischen Verhältnisse des Anbaugebietes nachahmen. Hierbei geht es in erster Linie um die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur, damit die Zigarre lange haltbar und trotz allem noch den vollen Geschmack enthält. Die Bildung von Schimmel oder aber auch von Schädlingen wird dadurch verhindert, so dass die Zigarre in einem Humidore über mehrere Monate haltbar gemacht werden kann. Wer Zigaretten bestellen möchte oder aber auch in einem Tabakladen welche kauft, wird mit Sicherheit einmal auf einen solchen Humidore stoßen.
Bei einer Zigarre haben die verschiedenen Arbeitsschritte auch einen Fachausdruck. Der Wickel beispielsweise ist das Innenleben einer solchen Zigarre, welcher von einem Umblatt umschlossen wird. Dieser Wickel wiederum enthält ein weiteres Blatt, welches Deckblatt genannte wird. Zwar ist es normalerweise so, dass die gute Zigarre aus ganzen Blättern besteht, doch gibt es auch Fertigungen, die als Wickel geschnittene Blätter enthalten. Der zu entzündende Teil der Zigarre nennt sich Zigarrenfuß und das andere Ende Zigarrenkopf. Damit andere Raucher den Status eines Zigarrenrauchers erkennen können, wird meist eine Banderole am Mundende befestigt, die den Herstellungsort und damit die Manufaktur deutlich machen. In einem gut sortierten Tabakladen sind die unterschiedlichsten Herstellungsorte zu bekommen aber auch das Internet bietet eine unglaubliche Auswahl. Hier kann man auch Zigaretten bestellen. In einem Zigaretten discount wird man Zigarren dieser Art nicht finden. Die Geschichte der Zigarre geht weit zurück, ist aber nicht hundertprozentig nachvollziehbar. Historisch wie auch geografisch kann es nicht genau bestimmt werden, wo die erste Zigarre oder das Rauchen der Blätter einer Tabakpflanze seinen Ursprung hatte. Eine Schriftstellerin aus Frankreich war eine der ersten Frauen, die in der Öffentlichkeit eine Zigarre rauchte. Hieran ist allerdings auch nicht festzumachen, dass im 18. Jahrhundert das Zigarrenrauchen aufkam. Es soll bereits vor Jahrtausenden der erste Tabak in Südamerika geraucht worden sein. Besonders der Pfeifentabak war wohl die erste rauchbare Variante.
Wie der Tabak nach Europa kam
Weiter ist nachweisbar, dass zu Ritualen der alten Zeit bereits zigarrenähnliche Produkte geraucht wurden, um mit den verehrten Göttern in Kontakt treten zu können. Meist waren es die Priester, die solche Rauchrituale durchführten. Weiterhin lässt die Geschichte erahnen, dass bereits im 15. Jahrhundert der berühmte Christoph Columbus, der auf Kuba war, mit dem dortigen Tabak in Berührung kam. Auf jeden Fall ist wohl die bekannteste kubanische Zigarre im 18. Jahrhundert von Seeleuten und auch den Soldaten nach Nordamerika gebracht worden und erfuhr sogleich eine enorme Nachfrage. In den dortigen Kolonialgebieten wurden sogleich Plantagen eingerichtet, die die Tabakpflanzen beherbergten. Durch diese Anfänge entwickelte sich nach und nach ein sehr hoch angesehener Industriezweig, der in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist und anhand vom Tabakladen oder der Möglichkeit Zigaretten bestellen zu können, erkennbar ist. Durch die Industrialisierung des Tabaks entstanden dann auch die verschiedenen Ausführungen. Nicht nur die Zigarre wurde hergestellt sondern eben auch die Zigaretten, Zigarillos, der lose Tabak für Pfeifen oder aber auch zum Drehen. Heutzutage ist es kein Problem mehr Zigaretten bestellen zu können oder aber auch im Zigaretten discount zu erhalten. Im 19. Jahrhundert wurde dann die Herstellung dieser Genussmittel auch nach Deutschland gebracht und zwar in den badischen und preußischen Raum. Das Arbeiten in den Fertigungshallen war für die Arbeiter sehr angenehm, da es eine leise Tätigkeit war. Meist musste mit Maschinen gearbeitet werden, die einen sehr hohen Geräuschpegel hatten und die Arbeitssicherheit war zu der damaligen Zeit kein Thema. So kam es auch, dass die Tabakarbeiter sich zu der ersten Arbeiterbewegung zusammengeschlossen hatten, da während der Arbeit eine gute Kommunikation möglich war.
1865 wurde dann die erste zentral organisierte Gewerkschaft in Leipzig gegründet – der Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiter-Verein. Auf dieser Grundlage einer Gewerkschaft sind alle anderen heutzutage üblichen Gewerkschaften aufgebaut. Der Genuss einer Zigarre wurde zeitweise durch den Konsum von den Zigaretten verdrängt, doch nach und nach erobert die Zigarre wieder den Genussmarkt und es ist ein gewisses Statussymbol damit verbunden, wenn eine gute kubanische Zigarre geraucht wird. In Bars oder aber auch Clubs treffen sich die Genießer und zelebrieren diese Art des Rauchens.
2.) Zigaretten
Die Zigarette ist ein sehr beliebtes Genussmittel und wird von fast jedem zweiten Menschen genutzt. In einem guten Tabakladen kann man auch Zigaretten bestellen oder aber auch im Zigaretten discount kaufen. Nach und nach drängt sich aber auch die Zigarre wieder in den Vordergrund, wenn es darum geht, mit Genuss zu rauchen. Zigaretten werden meist schnell in der Mittagspause oder bei einer geselligen Runde in hohem Maße konsumiert, wobei die Zigarre mit viel Zeit und Liebe genossen wird. Meist treffen sich die Zigarren-Raucher sogar speziell für dieses Erlebnis in Bars oder aber auch Clubs und philosophieren über die Herkunft, die Herstellung und den Genuss an sich. Wer es richtig edel haben möchte gönnt sich entweder eine aromatisierte Zigarre oder trinkt einen sehr guten alten Whiskey dazu. Das ist selbstverständlich jedem selbst überlassen, aber der Konsum wird sich niemals an die Zigarette anschließen können. Gegenüber einem Zigaretten discount wird man einen Zigarren discount nicht finden. Aber der Tabakladen bietet sowohl an Zigaretten bestellen zu können sowie auch edle Zigarren. In der heutigen Zeit wird der beliebte Tabak für die Zigarren in Mittel- und Südamerika sowie der Karibik angebaut. Sehr beliebte Gegenden sind selbstverständlich auch Kuba, Brasilien, Nicaragua, Honduras oder aber auch die Dominikanische Republik. Auch aus Sumatra, Asien oder den Philippinen kommen der edle Tabak und damit auch die dementsprechenden Zigarren her. Da es sich bei den meisten Ländern um Länder mit einer Armutsgrenze handelt, ist das Exportgeschäft mit dem Tabak und den Zigarren deren Lebensinhalt. Klimatische Veränderungen und damit verbundene Ernteausfälle haben zeitweise katastrophale Auswirkungen. Auch der Export leidet selbstverständlich darunter und es ist meist an der Schwierigkeit des Erhaltens oder aber auch an der Höhe des Preises festzustellen, ob Ernteausfälle zu verbuchen sind. Bei Nachfrage in einem Tabakladen, können einem das Personal meist detaillierte Informationen bieten, wenn es darum geht zu erfahren, warum eine bestimmte Zigarre preislich sehr stark gestiegen ist.
Tabakpflanzen wurden aus den Nachbarländern geschmuggelt
Allein in Kuba werden mehr als 260 Millionen Zigarren jährlich hergestellt und 130 Millionen davon sind allein für den Exportmarkt bestimmt. Das amerikanische Handelsembargo sollte die kubanische Wirtschaft und den Zigarrenexport schwächen, bewirkte allerdings genau das Gegenteil. Durch die Schwierigkeit solche Zigarren zu erhalten, war die Nachfrage im Tabakladen höher denn je und das illegale Beschaffen dieser Genussmittel war der Renner unter den Amerikanern. In die USA sollen mindestens 10 Prozent der kubanischen Zigarren geschmuggelt sein. Durch dieses Embargo war allerdings auch die Versorgung mit dem wichtigen Dünger unterbrochen, so dass die Qualität ein wenig nachließ. Pflanzen oder Samen mussten teilweise aus den Nachbarländern geschmuggelt werden. Honduras und Nicaragua waren hierfür die ersten Anlaufstellen, da das Klima verhältnismäßig gleich zu Kuba war. In den 60er Jahren sind viele Zigarrenhersteller aus Kuba ausgewandert und haben in anderen Ländern mit ihrem Wissen die Produktion wieder aufgenommen. Tabak kann in zwei verschiedenen Anbauarten verwendet werden. Der sogenannte „bedeckte Tabak“ und der „Tabak der Sonne“ sind die beiden Hauptarten. Bei dem bedeckten Tabak werden die Samen und Pflanzen mit Stoffbahnen überzogen. Dadurch wird ein Schutz vor der Sonne hergestellt. Diese Stoffbahnen können nach Belieben auch entfernt werden, ähnlich einem Frühbeet. Die Blüten dieser Pflanzen werden, im Gegensatz zu der anderen Anbauweise, nicht entfernt. Die so angebauten Tabakpflanzen entwickeln sehr dünne und zarte Blätter und sind in Kennerkreisen sehr beliebt und werden zum größten Teil für das Deckblatt einer Zigarre verwendet, welches den echten Geschmack ausmachen soll und auch die Herkunft bestimmt. Stammt das Deckblatt aus Brasilien, ist es eben eine Brasil. Der Wickel muss nicht unbedingt aus brasilianischem Tabak bestehen. Andere wiederum bestehen auf den Anbau mit direkter Sonneneinstrahlung. Hier werden keinerlei Stoffbahnen verwendet und auch die Blüten bleiben an der Pflanze. Dadurch entstehen sehr dicke, große und kräftige Blätter, die sehr geschmackvoll sind und meist als Einlage einer Zigarre verwendet werden.
Alles reine Handarbeit – das macht den Geschmack aus
Eine Tabakpflanze entwickelt verschiedene Arten von Blättern. Die oberen Blätter, welche die meiste Sonne erhalten sind die sogenannten ligero, die mittleren nennen sich seco und die sehr milden Blätter am unteren Ende der Pflanze nennen sich volado. Diese sind meist auch die größten Blätter und werden als das Umblatt verwendet. In einem Tabakladen können weitergehende Informationen zur Herstellung und Herkunft eingeholt werden und nebenbei kann man Zigaretten bestellen. Je nach Größe bestimmen sie auch die Größe der Zigarre an sich. Die Einlage einer Zigarre besteht meist aus den drei Blättertypen zusammen und geben der Zigarre dadurch den vollendeten Geschmack.
Nachdem die Blätter sorgfältig, meist per Hand, geerntet wurden, sind diese für eine Trocknung bestimmt. Hierbei geht es logischerweise darum, dass die Restfeuchte der Blätter minimiert wird. Wichtig dabei ist es, wie bei vielen anderen Trockenvorgängen auch, dass die Blätter nicht schimmeln und damit unbrauchbar werden. Sie werden fast zwei Monate in der Sonne und im Schatten gelagert und ständig gedreht oder aber auch aufgehangen. Lagerhäuser mit einer ausreichenden Belüftung sind für diese enorm wichtigen Vorgang von Nöten. Die Farbe der Blätter macht den Geschmack aus und daher werden diese vor der endgültigen Verarbeitung meist per Hand aussortiert.
3.) Zigaretten
Die Herstellung von Zigarren ist ein sehr langwieriger Prozess, der sich über mehrere Monate hinzieht. Erst das Wachsen der Pflanzen, dann das mühsame Ernten per Hand, die Trocknung, welche über zwei Monate geht und das ständige beobachten, wenden und kontrollieren der Blätter macht eine richtig gute Zigarre aus. Damit keine Schädlinge oder gar Schimmel entstehe, sind diese Arbeitsschritte sehr wichtig und das Aussortieren der Blätter für die spätere Verarbeitung wird eine sehr hohe Bedeutung zugesprochen. Sind die Blätter erst einmal geerntet und getrocknet erfolgt die Fermentierung. Hierbei ist es umso wichtiger, dass sich kein Schimmel bildet oder die Blätter gar zerfallen. Das hätte verheerende Folgen und die Ernte sowie sämtliche Arbeitsschritte wären umsonst gewesen. Kaum brauchbare Blätter landen in einem Tabakladen meist als loser Tabak oder sie werden für die Herstellung von Zigaretten genommen. Zigaretten bestellen kann man auch in einem Tabakladen ebenso können diese in einem Zigaretten discount erworben werden.
Bei der Fermentierung geht es darum, den noch immer in den Blättern enthaltenen Feuchtigkeitsgehalt zu minimieren. Bei der Fermentierung werden die Tabakblätter meist zu einem Haufen gestapelt, damit sich eine gewisse Wärme entwickelt. Diese darf selbstverständlich nicht zu hoch sein, da sonst die Gefahr der Selbstentzündung besteht. Innerhalb von drei bis zu acht Monaten müssen die Tabakhaufen ständig umgeschichtet und gewendet werden. Durch die richtige Fermentierung entsteht der dementsprechende Geschmack einer Zigarre. Nachdem dieser Prozess abgeschlossen ist, werden wiederum per Hand nur die besten und stabilsten Blätter aussortiert. Nicht für Zigarren brauchbare Blätter gelangen somit in die Produktion von Zigarillos oder sogar Zigaretten, welche dann in einem Tabakladen oder Zigaretten discount gekauft werden können. Die schönsten und besten Blätter werden dann nochmals aussortiert und für die Deckblätter verwendet.
Der Beruf des Zigarrenrollers
Die weitere Bearbeitung wird meist von den Frauen in Kuba oder aber auch in anderen Ländern durchgeführt. Hierbei geht es um das Entfernen der sogenannten Mittelrippe. Blätter, die für die Einlage einer Zigarre verwendet werden sollen, müssen ein zweites Mal fermentiert werden. Anhand der einzelnen Arbeitsschritte und des Aufwandes ist es nicht verwunderlich, dass eine Zigarre, die aus Kuba stammt und von Hand hergestellt wurde, durchaus einen sehr stolzen Preis haben kann. Diesen Luxus kann sich nicht jeder leisten und auch die die es können, genießen diesen Luxus in allen Zügen und lassen sich unheimlich viel Zeit beim Genuss einer solchen Zigarre. Ein richtig guter Zigarrenroller – ein sogenannter Torcedor – schafft bis zu 180 Zigarren am Tag. Das Format einer Zigarre bestimmt der Hersteller erst bei der Fertigung, da dieses anhand der Größe der Blätter festgemacht wird. Das Umblatt kann aus einem oder aber auch aus drei Blättern bestehen und damit wird auch der Geschmack entschieden. Durch eine Falttechnik, die das Durchströmen der Luft und damit auch des Rauches ermöglicht, werden diese Blätter in eine zeppelinartigen Form gebracht und dann gepresst, um eine gewisse Einheit zu erreichen. Das Deckblatt gibt das äußere Erscheinungsbild und wird meist mit einer sehr aufwendig verarbeiteten Banderole verziert, auf der das Herkunftsland ersichtlich ist und jeder erkennen kann, welchen Stellenwert der spätere Raucher hat, da die Zigarre an sich als Statussymbol angesehen wird.
Nach der Fertigung einer Zigarre wird diese einer Kontrolle unterzogen. Der Kopf der Zigarre sowie die Länge und auch der Durchmesser müssen einer bestimmten Mindestnorm entsprechen. Das gesamte Erscheinungsbild und auch der Verlauf des Deckblattes werden überprüft. Selbst die Verkostung gehört zu dieser Prüfung dazu. Stichprobenartig werden aus den verschiedenen Produktionsreihen Zigarren ausgewählt und geraucht oder aber auch aufgeschnitten, um die innere Verarbeitung beurteilen zu können. In einem Tabakladen kann man diese Prozedur selbstverständlich nicht ausführen. Ist alles in Ordnung, werden die gefertigten Zigarren in meist 50er Packs gebündelt und über mehrere Monate oder aber auch Jahre gelagert.
Lagern, überprüfen, verkaufen
Nach dieser Lagerung erfolgt eine weitere Aussortierung und Überprüfung. Hier geht es in erster Linie um die Farbe der Zigarre. Ein Packer legt die dunkelste Zigarre nach links und sortiert immer heller werdend die Kisten ein. Deutliche Fehlfarben werden aber nicht weggeschmissen sondern zu einem wesentlich günstigeren Preis dem Markt angeboten. Viele dieser günstigeren Zigarren sind im Tabakladen erhältlich, der nicht nur Zigarren anbietet, sondern wo man auch Zigaretten bestellen kann. Bevor es dann endgültig in die Verpackung geht, erhält jede Zigarre eine Bauchbinde oder aber auch Banderole genannt. Diese dient der Erkennung der Herkunft und auch der Herstellungsart der Zigarre. Es werden immer die gleichen Banderolen verwendet, so dass es durchaus ersichtlich ist, wenn es sich um eine Fälschung handeln sollte. Dies ist leider, wie bei vielen anderen Waren auf dem Markt, auch bei den Zigarren der Fall. Echte Kenner werden eine Fälschung aber sofort erkennen. Allein der Geruch ist schon ein deutliches Erkennungsmerkmal. Es ist allerdings noch ein sehr wichtiger Arbeitsschritt notwendig, bevor eine solche Zigarre nun endlich die weite Welt erleben darf. Sie wird tiefgefroren. Das hat den Sinn, dass eventuell vorhandene Larven des Tabakkäfers vernichtet werden. Nur sehr langsam werden die Zigarren dann wieder aufgetaut und mit Wärme versorgt, damit das Deckblatt nicht beschädigt wird. Nach dieser Prozedur gelangen diese edlen Zigarren in den Tabakladen und der Raucher kann sich seine individuelle Zigarre auswählen oder aber auch für zwischendurch Zigaretten bestellen.
4.) Zigaretten
Die Herstellung von Zigarren ist ein sehr langwieriger Prozess und daher sind die meisten Zigarren auch sehr teuer in der Anschaffung. Der Genießer wird sich für die Aufbewahrung einen Humidore anschaffen, der die optimalen Lagerbedingungen aufweist. Luftfeuchtigkeit und Temperatur werden durch einen Humidore ausgeglichen und somit ist die Bildung von Schimmel oder aber auch das Entwickeln von Schädlingen nicht mehr möglich. In einem gut sortierten Tabakladen kann man diese Humidore erstehen, in einem Zigaretten discount wohl eher nicht. Zigarren werden in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Geschmäckern hergestellt und so unterteilen sie sich in die sogenannten Shortfiller und Longfiller als Hauptunterteilung. Shortfiller-Zigarren bestehen aus gerissener oder aber auch geschnittener Einlage. Ein sehr stabiles Umblatt hält diese Mischung des Tabaks in Form und wird mit einem Umblatt versehen. Hierbei ist es mittlerweile durchaus üblich, dass für die Herstellung Maschinen genutzt werden. Das Umblatt sowie auch das Deckblatt bestehen meist nicht unbedingt aus einem Tabakblatt, sondern aus Papier, welches aus Tabak gefertigt wurde. Die schnellere und preisgünstigere Herstellung lässt schon erahnen, dass diese Shortfiller zu einem wesentlich günstigeren Preis im Tabakladen erhältlich sind und meist in den europäischen Ländern geraucht werden. Bei dieser Art ist es nicht notwendig, sich einen Humidore anzuschaffen, da diese eher trocken gelagert und auch dementsprechend trocken geraucht werden. Aber auch bei den Shortfillern tun sich Unterschiede auf. So gibt es durchaus Varianten, beispielsweise aus der Karibik stammend, welche durchaus bei einer konstanten Luftfeuchtigkeit gelagert werden müssen.
Gute Zigarren sind nicht in einem Zigaretten discount erhältlich
Longfiller-Zigarren bestehen nicht aus gerissenem oder geschnittenem Tabak sondern aus ganzen Blättern. Die Herstellung erfolgt grundsätzlich per Hand von einem sogenannten Zigarrenroller. Mit einem Umblatt werden die einzelnen Blätter zu einer Puppe gerollt und mit einem Deckblatt umwickelt, um die Form zu stabilisieren. Bei dieser Art der Herstellung kommt es auf das Können des Zigarrenrollers an und daher ist das Einsetzen von Maschinen kaum möglich. Auch der verwendete Tabak ist im Verhältnis zu den Shortfillern meist qualitativ hochwertiger und das macht sich neben der Herstellungsart auch an dem Marktpreis bemerkbar. Hier gehen die Preise pro Zigarre ab zirka 40 Euro aufwärts los. Im Vergleich, eine Shortfiller-Zigarre ist für etwa einen Euro in einem Tabakladen zu haben. Die Longfiller benötigen für die richtige Lagerung und die Erhaltung des guten Geschmacks einen hochwertigen Humidore. Dieser ist dafür da, dass die Luftfeuchtigkeit bei bis zu 75% und die Temperatur bei um die 20 Grad Celsius gehalten werden. Damit ist eine optimale Lagerung möglich und der Genuss auch nach Monaten noch gleich. Wer in einem Tabakladen Zigaretten bestellen möchte, benötigt diese Art der Aufbewahrung natürlich nicht. Je länger diese Longfiller gelagert werden, umso besser werden sie. Sie werden milder im Geschmack und daher wesentlich edler. Sollte diese Art der Zigarren falsch gelagert werden, beispielsweise zu trocken, werden sie brüchig und brennen wesentlich schneller ab. Das hat auch zur Folge, dass der Geschmack eher in die Richtung bitter geht und das Kratzen im Hals ist vorprogrammiert.
Die unterschiedlichen Zigarrenformen sind im Tabakladen erhältlich
Die unterschiedlichen Zigarrentypen sind auch sehr interessant. Hierbei geht es in erster Linie um die Dicke. Das bekannteste Format ist die sogenannte Corona. Diese Zigarre misst eine Länge von 14 Zentimeter und sie hat einen Durchmesser von 1,6 Zentimeter. Eine Corona ist zylindrisch und besitzt einen flachen Kopf. Sie ist sowohl als Shortfiller als auch als Longfiller in einem Tabakladen, in dem man auch Zigaretten bestellen kann, erhältlich. Sie unterscheidet sich weiterhin in die Double Corona, die Corona Gorda und die Petit Corona. Das Gute an den unterschiedlichen Formen ist, dass man eine Corona-Zigarre ungefähr 45 Minuten rauchen kann. Eine Zigarette oder gar ein Zigarillo kann da nicht mithalten. Neben dieser Art der Zigarre steht noch eine weitere Vielzahl dem Raucher zur Verfügung. Die Panatela beispielsweise ist wesentlich dünner mit 1,4 Zentimeter. Eine Robuste dagegen weist einen Durchmesser von über 1,9 Zentimetern auf ist dafür allerdings mit 12,4 Zentimetern auch ein wenig kürzer als die normale Form. Die Dicke oder aber auch die Länge haben allerdings keinerlei Aussagekraft, was die Stärke des Aromas angeht. Kurze Zigarren sind sogar meist wesentlich milder im Geschmack.
Der britische Minister Winston Churchill war ein ausgesprochener Genussraucher, was die Zigarren anging. So wurde auch eine Formatart nach ihm benannt. Das Churchill-Format beträgt gute 17,8 Zentimeter in der Länge und 1,86 Zentimeter im Durchmesser. Die Bezeichnung hat sich mittlerweile als die bekannte Julieta 2 behauptet und jeder Kenner weiß, was damit gemeint ist und wer es nicht wissen sollte, kann in seinem Tabakladen nachfragen. Bei den Formen der Zigarillos geht es meist um sogenannte nichtzylindrische. Torpedo, Piramide oder aber auch Belicoso sind die Namen dieser Formate. Die Zigarillos haben eine eher pyramidenartige Form. Es gibt aber auch Varianten, bei denen der Kopf und auch der Fuß wesentlich dünner sind, als der innere Teil. Diese Art der Zigarillos oder aber auch Zigarren nennt man dann Figuro. Culebras sind krumme Zigarren, die absichtlich asymmetrisch geformt sind. Diese Art der Herstellung diente in erster Linie dem eigenen Gebrauch der Zigarrenroller, damit diese nicht die wertvollen Zigarren entwenden. Der Diebstahl sollte dadurch minimiert werden.
Die Zigarillos sind eigentlich kleinere, dünnere und kürzere Zigarren. Hierbei werden allerdings mildere Tabaksorten verwendet, da der Geschmack sonst zu aromatisch und damit nicht mehr genießbar wäre. Mit und auch seltener ohne Filter sind die Zigarillos auf dem Markt, im Tabakladen wo man auch Zigaretten bestellen kann oder aber auch im Zigaretten discount, erhältlich und meist mit anderen Aromen vermischt, wie beispielsweise Vanille, Whiskey oder aber auch Nelke. Dies soll verhindern, dass der scharfe Geschmack unangenehm wirkt.
5.) Zigaretten
Die verschiedenen Zigarrenarten machen sich nicht nur durch die verwendeten Tabakblätter bemerkbar und durch die Länge oder Dicke, sondern vor allem durch die Stärke des Tabaks. Die Stärken werden in fünf Kategorien unterteilt. Sanft, sanft-medium, medium, medium-stark und stark. Kubanische Zigarren gehören in die starke Abteilung, wogegen die Zigarren, welche aus der Dominikanischen Republik stammen, eher milde Zigarren sind. Bei der Stärke geht es hier um den enthaltenen Nikotingehalt und den damit verbundenen Geschmack einer Zigarre. Auch die Farbe der Deckblätter macht sich bei dem Geschmack und vor allem beim Preis bemerkbar. So werden die Zigarren in sieben verschiedene Grundfarben unterteilt. Grüne Deckblätter bezeichnet man als clarissimo, blonde als claro claro, gelbbraune als claor, hellbraune als claro colorado, rötlich braune als maduro colorado, dunkelbraune als mudaro und schwarze als oscuro. Die kubanischen Zigarren sind nicht in grün oder schwarz in einem Tabakladen erhältlich, sondern eher in den dazwischenliegenden Farbtönen. Da die Herstellung und die Verwendung der unterschiedlichen Zigarrenarten nicht verschiedener sein können, werden immer wieder neue Arten entwickelt. Beispielsweise das Herstellen von zweifarbigen Zigarren ist sehr im Kommen. Ein helles Deckblatt beispielsweise wird mit einem in schmale Streifen geschnittenen dunkleren Deckblatt umwickelt und macht dadurch eine noch edlere Aufmachung.
Das professionelle Anschneiden einer Zigarre im Tabakladen zeigen lassen
Eine wichtige Vorbereitung für das Rauchen einer Zigarre ist das Anschneiden dieser. Hierfür werden verschiedene Werkzeuge und Arten im gut sortierten Tabakladen zur Verfügung gestellt. Günstige Zigarren haben bereits am Mundende eine Einkerbung, die einen sofortigen Genuss gewährleisten. Diese Art der industriellen Vorbereitung wird auch bei den Shortfillern angewandt, da das Verletzen des Deckblattes durch einen Anschnitt verhindert werden soll. Shortfiller werden meist sehr trocken gelagert und der Genuss dieser Zigarren kann durch kleine Tabakpartikel eingeschränkt werden. Bei den handgefertigten Zigarren muss jedoch vor dem Rauchen eine Öffnung hergestellt werden. Dies kann auf unterschiedliche Arten geschehen. Zur Verfügung stehen dem Raucher da eine Schere, ein Cutter oder aber auch ein Bohrer. Bei sehr großen und dicken Zigarren wird das Bohren bevorzugt, da hierbei nur in der Mitte des Durchmessers ein Loch entsteht und das Deckblatt nicht verletzt werden kann. Eine Zigarrenschere, die sehr scharf ist, kann selbstverständlich auch für das Öffnen verwendet werden. Erhältlich sind diese unterschiedlichen Werkzeuge in einem Tabakladen, in dem man auch Zigaretten bestellen kann. Hierbei wird lediglich ein kleines Loch geschnitten, welches in etwa ¾ der Gesamtdicke ausmachen sollte. Damit wird gewährleistet, dass auch hier das Deckblatt nicht verletzt wird und der Raucher voller Genuss seine Zigarre genießen kann. Die Öffnung muss auch nicht zwingend die Größe des Umfanges erreichen, da es bei dem Rauchen einer Zigarre in erster Linie um den Genuss geht und nicht um das Inhalieren. Zigarren-Raucher werden selten den Rauch inhalieren, wie es bei dem Zigaretten rauchen eher der Fall ist. Kenner werden ihre Zigarre anbohren und damit durch eine kleine Öffnung den vollen Geschmack erhalten und auch wesentlich länger rauchen können. Eine gute und dicke Havanna beispielsweise verspricht einen Rauchgenuss von guten 1 ½ Stunden.
Beim rauchen an gewissen Regeln halten
Ein genussvoller Zigarren-Raucher wird seine Zigarre niemals mit einem Benzinfeuerzeug oder mit normalen Streichhölzern anzünden. Diese beiden Varianten verfälschen den Geschmack des Tabaks. Der Kenner benutzt einen Holzspan oder aber auch ein Gasfeuerzeug. Auch wird die Zigarre nicht direkt in das Feuer gehalten, sondern vielmehr so lange gedreht, bis sich ein Aschering beziehungsweise ein Glutring gebildet hat. Erst dann sollte der erste Zug an der Zigarre vollzogen werden. Man kann auch das Feuer an das Fußende blasen. Dies hat aber keinerlei Einfluss auf den Geschmack und wird eher als Angeberverhalten betrachtet. Der Rauchvorgang an sich ist auch an gewisse Regeln gebunden. So sollte niemals kräftig, wie bei einer Zigarette, an einer Zigarre gezogen werden, da die Temperaturen wesentlich höher sind und sich dadurch ein unangenehmes Aroma entfalten könnte. Durch die unterschiedliche Art des Rauchens unterscheiden sich auch die Raucher an sich. Zum Zigaretten bestellen und auch dem rauchen müssen solche Regeln nicht beachtet werden, zumal man auch in einem Zigaretten discount keine dementsprechenden Anweisung erhält. Auch die Zugabstände sind bedeutend länger, da auch hier die Gefahr besteht, dass die Temperatur zu hoch wird. Auch das bis zum Schluss rauchen entfällt bei einer Zigarre. Das letzte Drittel wird als Filter angesehen und nicht geraucht. Die Zigarre wird auch nicht ausgedrückt, sondern vielmehr in einen Aschenbecher gelegt, damit sie ausgeht.
Auch wird beim Rauchen einer Zigarre nicht direkt die Asche abgeklopft, sondern ferner nur ab und zu, wenn sich beispielsweise eine kleine Bruchstelle gebildet hat. Viele Raucher einer guten Zigarre möchten eine helle Asche haben. Das hängt nicht von der Qualität der Tabakblätter ab, sondern von der Rauchgeschwindigkeit. Je langsamer man raucht, je heller wird die Asche sein und anhand dessen ist der echte Genussraucher zu erkennen. In einem gut sortierten Tabakladen wird man diese Regelaufstellungen erhalten, wenn man sich dafür entscheidet ein Zigarren-Raucher zu werden. Zigaretten bestellen ist selbstverständlich auch möglich, die können allerdings auch in einem Zigaretten discount erworben werden. Der Genussraucher wird immer in einem separaten Tabakladen einkaufen gehen.